Dankbar

Welch ein wunderbarer Moment heute morgen...

Ich sitze im Sonnenschein auf einer Bank mitten in "meiner" Stadt, der Himmel ist endlich einmal blau, und um mich herum treiben geschäftige Menschen, die ihren Besorgungen nachgehen, arbeiten oder sich zu einem Schwatz treffen. Die Luft summt von Stimmen, es wird erzählt, gelacht, verhandelt, sich ausgetauscht. Ich rieche den süssen Duft von Blumen, vom Markstand trägt der Wind den Geruch von frischem Gemüse herüber, einen Hauch Forelle vom Fischhändler, gerösteten Kaffee vom Coffeeshop nebenan. Kinder kichern, schlecken ihr Eis, rufen nach ihren Eltern, rennen auf dem knirschenden Kies. Eine rumänische Band spielt Volkslieder, die Turmuhr schlägt Elf.

Und mit einem Mal wird mir klar, wie dankbar ich bin inmitten dieses Lebens... inmitten der Geschichten von anderen. 

... ein bisschen unscharfes Handybild von heute morgen - via Instagram

Habt ein wunderschönes Pfingstwochenende, ihr Lieben!

Texture Tuesday: The Pop eDition

Bei Kim Klassens "Texture Tuesday" soll es heute so richtig knallen. Die Farbe soll im Focus stehen und dazu habe ich mir so eine richtige "Glücklichmach"- Farbe ausgesucht.

Ich mag Orange sehr, nur leider kann ich die Farbe nicht tragen. Orange und mein Teint - das geht gar nicht. Habe ich schon nur einen Schal in dieser Tönung um den Hals sehe ich aus, als erhole ich mich gerade von einer fiesen Magengrippe. Nix gut.
Deshalb müssen es eben andere Sachen in der sonnigen Farbe sein, die mich glücklich machen... um nur mal drei Beispiele von heute zu nennen:

  1. Da war diese superleckere Karottensuppe zum Mittagessen. Nichts Aufregendes, nur "Rüebli", Zwiebeln, Bouillon, Gewürze und Kräuter. Äusserst Orange und extrem appetitlich.
  2. Das orangefarbene Muster auf meinem Kissenbezug. Fröhlich, kuschelig und absolut verlockend. Ich freue mich jetzt schon, wenn ich später mein müdes Haupt darauf betten kann. Ich hoffe auf warme und lauschige Träume. :)
  3. Und dann natürlich die Blümchen! Gestern aus einer Laune heraus gekauft, in kleinen Portionen verteilt, beglücken sie mich jedes Mal, wenn ich sie sehe.
    Ich weiss nie, wie diese margeritenänlichen Blümchen heissen... ich nehme mir immer vor, jetzt endlich mal nach dem Namen zu fragen oder das Schild zu lesen (und mir den Namen dann zu merken), aber irgendwie klappt das nicht. Ist ja auch egal. Sie machen mich glücklich, dann können sie von mir aus heissen wie sie wollen. ;)

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Linking up with Texture Tuesday: The Pop eDition
Textured with "Patina" by Kim Klassen

Ausgleich

Ein kleiner Auszug aus meinem "Art Journal":

Das "Art Journal" ist wie ein Tagebuch, aber anstatt viel zu schreiben, wird vornehmlich gepinselt, geklebt und mit neuen Techniken experimentiert. Es ist ein guter Platz, um die Gedanken zu sortieren, sie zu deponieren und loszulassen. Es trägt wesentlich zu meinem emotionalen Ausgleich bei. Was immer gerade los ist oder mich beschäftigt... wenn ich eine Seite mit Farbe gefüllt habe, fühle ich mich hinterher wieder wie ich selbst.

Mittlerweile ist das Journal so vollgepackt, dass ich es kaum mehr schliessen kann. Glücklicherweise hat das Moleskine-Ding ein Elastikband, so wird wenigstens verhindert, dass das Buch immer wieder aufspringt.

Was braucht ihr für euren Ausgleich? Was tut euch gut?

Aufbau

Hallo, hier bin ich wieder!
Ich habe mich ein Weilchen aus dem Staub gemacht... den Kopf ausgelüftet, eine Woche Urlaub gemacht, denn Alltag zuhause gelassen und wieder Kraft und neue Ideen gesammelt. Ganz erstaunlich, wie sich Körper und Geist in so einer (Denk-) Pause aufbauen... im Moment habe ich das Gefühl, ich könnte Berge versetzen... naja, kleine Berge... Steine wenigstens. :)


Nun habe ich es endlich auch geschafft, das lange fällige Update auf meiner Webseite zu installieren. Es hat mehrere Anläufe gebraucht, denn obwohl mein Hoster Anwendungsfreundlichkeit versprochen hat, gehöre ich wohl zu den wenigen Techno-Pfeifen, welche ob der Neuerungen zunächst mal unter diversen Schweiss- und Fluchausbrüchen litten. Wie viele Entwürfe ich geschrottet habe, weiss ich schon gar nicht mehr. *argh*  Vor dem Urlaub habe ich beschlossen, dass ich sehr gut auch ohne die Aktualisierung leben kann... wozu immer alles ändern... war doch gut so... ist ja alles problemlos gelaufen... sowieso und überhaupt. Dass der Hoster künftig seine ganze Energie in die Entwicklung der neuen Version stecken will und die alte nur noch am Laufen erhält, habe ich geflissentlich ignoriert. Wer braucht schon den neuesten Schnickschnack?
Aber dann, gut durchgebraten von der Bergsonne und ausgelüftet, wollte mein stures Hirn dann doch nicht klein beigeben. Einen Versuch wollte ich noch unternehmen. Und siehe da, die Techno-Pfeife hat es nun endlich geschnallt! :)

Ob es die Seite jetzt  besser ist, weiss ich nicht.  Es gibt einige Baustellen, die ich noch ausbessern will. Aber es funktioniert alles annähernd so, wie ich das gerne hätte... und wenn ihr noch etwas findet, was ihr gerne hättet, dann lasst es mich wissen.

Die Bildergalerien sind jetzt etwas einfacher und übersichtlicher zu bedienen.
Bei Kommentaren zu Blogposts könnt ihr euch jetzt auch über euren Facebook und Twitter-Account einloggen, oder wie bisher einfach eure persönlichen Daten eingeben. Auf Kommentare könnt ihr neuerdings eine Antwort posten oder einen einzelnen Kommentar 'liken'. Falls ihr keine Zeit oder keine Lust zum Kommentieren habt, mir aber trotzdem gerne etwas Feedback hinterlassen wollt, könnt ihr unter dem Post mit dem Like-Button ein paar Herzen fliegen lassen. Ehrlich, das ist soooo süss, allein deswegen hat sich der ganze Ärger mit dem Update gelohnt. ♥

Auch wenn die Sonne gerade (wieder mal) nicht meine Hirnzellen bescheint, bemühe ich mich, das Aufbau-Urlaubs-Feeling noch eine Weile zu bewahren. Für heute mache ich Feierabend... aber nicht, ohne noch eine ausgiebige Blogrunde bei euch zu drehen. Ich muss doch gucken, was ich alles verpasst habe. :)

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Linking up with Kim Klassens Texture Tuesday "Wise Word eDition"
Textured with 'Mary' (Downton eDition) and a handmade texture by wortschmid.ch.

Gold spinnen...

 

Du brauchst nicht auf den richtigen Moment zu warten,
darauf, dass Du ein Zeichen bekommst
oder jemand Dir eine Erlaubnis erteilt.

Du musst nichts aufschieben,
weil Du denkst,
Du wärest nicht gut genug,
Du hättest kein Recht darauf
oder müsstest es Dir erst verdienen.

Du brauchst nicht aufzugeben,
weil Du nicht die richtige Ausrüstung hast,
zu wenig Zeit, nicht genug Mittel
oder weil alle Dir sagen,
dass sie Dich nicht dort sehen,
wo Du hin willst.

Wenn Du gehen willst,
dann brich jetzt auf.
Wenn Du es tun willst,
so beginne heute.

Erschaffe etwas aus dem,
was Du hast,
nutze alles,
was Dir zur Verfügung steht,
auch wenn es nur wenig ist.
Es ist genug.

Du kannst es schaffen.
Du bist geschickt genug,
um aus Stroh Gold zu spinnen.

 

 

© wortschmid.ch

Wer zum Geier ist Channing Tatum?

Oder: "Woran Du merkst, dass Du nicht mehr ganz taufrisch bist"

1.  Prominenten-Demenz
Während Du im Klatschmagazin bei Deinem Friseur blätterst, trifft Dich fast der Schlag. Du hast nicht den leisesten Schimmer, wer die abgebildeten Promis sind. Von 3/4 der abgebildeten Fratzen hast Du noch nie was gehört. 1/4 sind Kinder von Promis, von denen Du früher den Starschnitt an der Wand kleben hattest. Du erschreckst Dich ganz furchtbar, weil die Kids heute erwachsener aussehen als Deine Idole damals.
Du siehst Exklusiv-Bilder von Hollywood-Hochzeiten oder -Beerdigungen und wunderst Dich, wo Du eigentlich die letzten fünf Jahre gelebt hast. 
Irgend ein milchbärtiger Jüngling wird als "Sexiest Man Alive" bezeichnet. Du dachtest, damit sei immer noch Johnny Depp gemeint. 
 
2. Erdanziehung
Deine Gesichtsrenovation dauert immer länger, der Aufwand, den es braucht, um wie Du selbst auszusehen, nimmt perverse Dimensionen an, gleichzeitig verschlingen die Produkte, die Du dafür benötigst, ein immer grösseres Budget.
Du hast Haare an Stellen, an denen Du auf keinen Fall welche haben möchtest und Haarausfall, wo sich früher ein Dickicht breitgemacht hat.
Die Erdanziehung hat Dich fest im Griff, Du hast tiefergelegte Körperteile, die eigentlich nie für den Gebrauch so nah am Boden gedacht waren. Die Phrase "Abhängen" wird zum Reizwort für Dich.

 
3. Werbungsanfälligkeit für Gesundheitsprodukte
Du kaufst Produkte, die Omega3-Fettsäuren enthalten, weil die Frau in der Werbung so verdammt vital aussieht. Schlimmer noch: Du weisst, was Omega3-Fettsäuren sind. Noch schlimmer: Du weisst, dass sie gesund sind, also isst Du Dein Brot mit Margarine, die nach vergammeltem Fisch schmeckt.

 
4. Glucken-Verhalten
Wenn sich junge Typen in Blockbuster-Filmen das Shirt vom gestählten Leib reissen, fällst Du angesichts der geölten Bauchmuskeln nicht in Ohnmacht, sondern sorgst Dich, dass die armen Jungs eine schlimme Nierenentzündung kriegen.

 
5. Virtuelle Legasthenie 
Du kannst die SMSen, die Du bekommst, nicht mehr entziffern, weil sie weder Grossschreibung noch Grammatik berücksichtigen. Du bist verwirrt, weil plötzlich jemand vor Deiner Tür steht und behauptet, er hätte Dich mit BIGBEDI vorgewarnt. Anderseits wartest Du endlos, obwohl Du mit STIMST informiert wurdest, dass es länger dauert und wenn Du das nicht witzig findest, kriegst Du ein LAMAWI um die Ohren. FUBAR kann ich da nur sagen!
(Erklärung in aufgeführter Reihenfolge: Bin gleich bei Dir, Stehe im Stau, Lach mal wieder…. haha! Fucked up beyond all repair!)

 
6. Modische Abstriche
Du kaufst Schuhe, die einen verbreiterten Zehenbereich und ein herausnehmbares Fussbett aufweisen, damit Deine orthopädischen Einlagen reinpassen. Du hast eine so grosse Handtasche, dass Du bequem ein Zelt für vier Personen samt Proviant für vierzehn Tage transportieren könntest. Schliesslich willst Du für alle Eventualitäten gerüstet sein. 
Deine Brille ist nicht mehr nur ein trendiges Accesessoire, sondern ist zur Notwendigkeit für das Leben ausserhalb Deiner vertrauten vier Wände geworden. Schliesslich ist es peinlich, wenn Du beim Wocheneinkauf einen anderen Kunden bitten musst, sich in einem Meter Abstand mit einer Raviolibüchse aufzustellen, damit Du lesen kannst, welche Konservierungsstoffe aufgeführt sind.

 
7. Gesundheits-Schnickschnack
Du kaufst Dir eine "anständige" Matratze und ein ergonomisches Nackenkissen. Du machst auch nur noch Urlaub in Unterkünften, die eine bandscheibenstabilierende Matratze und/oder ein Nackenkissen in der Ausstattung haben. Ansonsten nimmst Du sie mit oder bleibst zu Hause.
Du kriegst neuerdings Flyer für Kaffeefahrten ins Grüne, bei denen Dir günstige Rheumadecken angeboten werden. Schlimmer noch: Du fragst Dich, ob die Decke wirklich etwas gegen Deine knarzende Wirbelsäule ausrichten könnte. Hotelprospekte, die mit Worten gespickt sind wie "Wellness-Bereich", "Cellulite-Massage" oder "Kneipp-Becken" üben plötzlich eine magische Anziehungskraft auf Dich aus. Du überlegst Dir, ob Du dafür eine Badekappe mit Gummiblümchen brauchst.

 
8. Technische Insuffizienz
Du lässt Dir von einem Erstklässler helfen, Musik auf Deinen Computer zu "streamen". Auf Deine Frage, was "streamen" denn sei, schlägt er sich die Hand vor den Kopf und guckt Dich mitleidig an. Er sagt, dass heute niemand mehr CDs kauft. Du klammerst Dich etwas fester an Deine Handtasche, in der die  "Bravo Hits 253" liegt, die Du für ihn gekauft hast.
Wenn Du ihn abzulenken und Coolheits-Punkte zu sammeln versuchst, indem Du ganz stolz verkündest, Du hättest jetzt auch "Angry Birds" auf Deinem Handy installiert, gibt er Dir wieder diesen Blick. Offenbar spielt auch niemand mehr dieses "normale" Spiel, da es mittlerweile schon fünfundzwanzig Updates dafür gibt. Du fühlst Dich kurzfristig wie ein zerzauster Einsiedler aus dem Wald.

9. Überbordende Hilfsangebote
Leute bieten Dir im Bus unaufgefordert ihren Sitzplatz an, vor allem Damen, die eindeutig älter sind als Du. Letztere stecken Dir mitleidig die Visitenkarte ihres Sanitätsfachgeschäfts zu, in welchem sie ihren gefederten Laufstock gekauft haben. Angesichts Deiner Augenringe fühlen sich andere bemüssigt, Dir ihre Begleitung nach Hause anzubieten. Sie fragen Dich, ob Du denn niemanden hättest, der Dich hätte vom Arzt abholen können. Da Du nur einkaufen warst, schwörst Du Dir, jetzt doch endlich diese teure Faltencreme auszuprobieren.
 
10. Cineastische Verwirrung
Du gehst endlich wieder einmal ins Kino und gibst die Dir ausgehändigte Brille zurück, weil die Gläser nicht dieselbe Farbe haben. Der Kino-Fuzzi faselt was von 3D und schiebt Dich kopfschüttelnd in den Saal.
Eine halbe Stunde später wirfst Du Deinen Nebenmann zu Boden und schreist: "Scheisse, das war knapp! Hast du nicht gesehen, das explodierte Radkappenteil flog direkt auf dich zu!" Du wunderst Dich, dass er sich nicht bei Dir bedankt, sondern sich zwei Reihen weiter vorne hinsetzt. Tsss, die Jugend von heute!

 
Ja ja, ihr lieben Leute ab 35… so ist das. ;)

 
Ich wünsche euch ein schönes Wochenende! Lasst es euch gut gehen und verwöhnt euch ein bisschen... zum Beispiel mit genug Schlaf auf einem bequemen ergonomischen Nackenkissen.  :)

 

 

 

Drei mal täglich...

 

1   Was ist "Anti-Winter-Scheisskälte-Schnee-Koller-Elixier" und wofür wird es angewendet?

Enthält die Wirkstoffe Solarin, Lachcetamol, Gutlaunin sowie Acetylwohlfühlsilikat.
Dieses Azneimittel gehört zu der Gruppe der sogenannten Stimmungsaufhellern mit ausgezeichnetem Placebo-Effekt. Der Wirkungsmechanismus beruht auf wiederholtem Heraufziehen der Mundwinkel mit Einbeziehung der Zwerchfellmuskulatur.
Das Elixier wird empfohlen bei wiederholtem Wintereinbruch, melancholischem Aus-dem-Fenster-Starren, kalten Füssen, unkontrollierten Ausbrüchen von "Bääääh!"-Artikulationen sowie exzessiver Sehnsucht nach Frühling.

2   Was müssen Sie bei der Anwendung von "Anti-Winter-Scheisskälte-Schnee-Koller-Elixier" beachten?

Das Elixier darf nicht angewendet werden bei Überempfindlichkeit gegenüber guter Laune. Wenn Sie in der Vergangenheit aggressiv auf positive Gedanken reagiert haben, sollten Sie dieses Elixier nur in geringer Dosierung verwenden und die Einnahmemenge langsam steigern, bis sich ein angenehmes Wohlgefühl einstellt.
Ebenso ist eine Einnahme nach Operationen mit Narben im Bauchbereich mit Vorsicht zu beginnen, um eine Überstrapazierung des Lachmuskels zu vermeiden.

3   Wie ist "Anti-Winter-Scheisskälte-Schnee-Koller-Elixier" anzuwenden?

Die Dosierung des Elixiers hängt von der Schwere der Symptome ab. Meistens genügt eine Einnahme von 3 mal 1 Esslöffel pro Tag. In besonders schweren Fällen kann ein ganzes Glas auf einmal geleert werden. Achten Sie jedoch darauf, dass sowohl der Boden, wie auch der Deckel mit der Zunge ausgeleckt wird. Es wird empfohlen, diesen Vorgang vor dem Spiegel auszuüben.

4   Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Bei der Einnahme des Elixiers kann es zu unkontrolliertem Summen oder Pfeifen kommen, gelegentlich wurde auch lautes Singen beobachtet, zB. Lieder wie "Tulpen von Amsterdam", "Always look on the bright side" oder "Over the Rainbow". Diese Ausbrüche sind bedenkenlos und sogar wünschenswert.
Des Weiteren kann es zu überschwänglichem Blumenkauf, wohligen Gefühlen in Brust und Magen, erquicklichen Wärme-Empfindungen in den Extremitäten, sowie zu wiederholtem Ausstossen von "hahaha"-Lauten kommen. Auch diese Erscheinungen sind nicht gefährlich.
Falls Sie im Verlauf der Einnahme das Bedürfnis verspüren, sich eine rote Nase aufzusetzen und mit übergrossen Schuhen in der Nachbarschaft auf- und abzustolzieren, wird empfohlen die Dosierung vorübergehend zu reduzieren, bis die Symptome von alleine verschwinden. 

5   Wie ist "Anti-Winter-Scheisskälte-Schnee-Koller-Elixier" aufzubewahren?

Das Elixier ist zum raschen Verbrauch bestimmt. Einmal geöffnet hält es sich, bis die Frühlingssonne wieder durch das Fenster scheint.

 

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Brush: Canning Jar Photoshop Brushes
Distressed Cut-Out (on the jar): Pumpkin and Posies
Fabric Stripe: Pugly Pixel
Font: Impact Label
yellow super-cute-sunny-flower and picture processing: wortschmid.ch :)

Flüstern

Diese Woche gibt es bei Kim Klassens Texture Tuesday die "Dream-Like eDition" zu sehen.
Sanft, behutsam und zart soll das Bild aussehen, wie ein vorbeiwehender Traum oder ein leises Flüstern... 


"Lasst uns stille sein,
damit wir das Flüstern der Götter hören können."

- Ralph Waldo Emerson

 

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Kim Klassen Texture Tuesday "Dream-Like eDition"
Bildbearbeitung mit der Textur "Isobel" (K. Klassen) und ""Berry" (RH. West
Font: Lovers Quarrel 

Wir basteln uns Sonnenschein

Guten Montag, Ihr Lieben!
Ich weiss ja nicht, wie's bei euch gerade aussieht. Hier ist es immer noch grau und brrr! Ich will jetzt auch gar nicht über das Wetter nörgeln, es ist eben so wie es ist.
Ein bisschen Sonnenschein könnte ich aber schon gebrauchen. Innen wie aussen. Deshalb bastle ich mir heute meinen eigenen. Ich atme tief ein und aus und freue mich an den vielen kleinen Dingen, die heute wunderschön sind. Und - schwupps - ist am Montagmorgen ein Lächeln und ein warmer, wetterunabhängiger Sonnenschein entstanden. :)
Aaah, tut gut, nicht? Ich mach' mir gleich noch mehr.
Macht ihr auch mit?

Montags-Gute-Laune-Musik: I Make My Own Sunshine" - Alyssa Bonagura


Einen guten Wochenstart wünsche ich euch! ♥

Texture Tuesday: The Downton eDition

Fernsehen kann offenbar enorm anregend sein!
Vor einigen Wochen hat Kim Klassen eine meiner Lieblings-TV-Serien entdeckt:
"Downton Abbey".
Von der Geschichte und ihren Charakteren wurde sie derart inspiriert, dass sie eine "Downton Collection" mit bisher acht Texturen kreiert hat. Beim der heutigen "Texture Tuesday Downton eDition" soll nun eine davon in ein Bild integriert werden.

Die Texturen sind nun aber alle so schön und tragen die hübschen Namen einiger weiblichen Figuren der Serie... als eingefleischter Downton-Fan konnte ich mich deshalb einfach nicht nur für eine der Texturen entscheiden. Beim Aufräumen meiner Speicherkarte habe ich dann einige Chrysanthemenbilder endeckt, mit denen ich bisher noch nichts angestellt hatte (ja... öhem.. ganz richtig, seit dem Herbst habe ich meine Speicherkarte nicht mehr gesichert. *röisper*), deshalb habe ich ein paar davon mit einer Auswahl der Collection bearbeitet.

bearbeitet mit "Violet"

Violet ist meine liebste Figur in der Serie.
Gespielt wird sie von der hinreissenden Maggie Smith. Ihre trockenen Kommentare und Zitate haben mittlerweile schon fast Kultstatus erreicht. Wer sich ein paar dieser witzigen Szenen in englischer Sprache ansehen will kann HIER klicken (ich hoffe, das Video ist nicht schon wieder gesperrt in Deutschland). Mein absoluter Favorit ihrer Sprüche ist dieser hier (bearbeitet mit "Mary"):

 

 

"Ich bin eine Frau, ich kann so widersprüchlich sein, wie ich will." 
Das unterschreibe ich sofort! :)

 

bearbeitet mit "Daisy"

 

bearbeitet mit "Anna"

Hier wurde zum Abschluss noch ein und derselbe Bildausschnitt verschieden bearbeitet.
Ganz links mit der Textur "Edith", in der Mitte mit "Cora" und rechts mit "Isobel". 

Eine Bearbeitung mit der Textur "Sybil" fehlt. Ich bin immer noch ein bisschen wütend auf den Drehbuchschreiber, dass er meine andere Lieblingsfigur aus der Serie herausgeschrieben hat. Falls er das hier lesen sollte (ich weiss, warum sollte er?... aber FALLS...), so ist meine Verweigerung, besagte Textur zu verwenden als emotionaler Drohfinger aufzufassen. Er hat seine Mittel, ich habe meine. ;)

Weitere TextureTuesday-Bilder  der "Downton eDition" gibt es bei Kim Klassen.


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Kim Klassen - Texture Tuesday "The Downton eDition"
Downton Abbey - Wiki-Seite (deutsch)
Downton Abbey - itv.com 
(englisch)

 

Love ♥ Liebe

 

Liebe ist wie eine wertvolle Pflanze.
Du kannst sie annehmen und in den Schrank stellen oder einfach denken,
sie wird sich von selbst entwickeln.
Aber du musst ihr regelmäßig Wasser geben.
Du musst nach ihr schauen und sie pflegen.

- John Lennon

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Ich hatte heute endlich wieder einmal die grosse Kamera in der Hand. Und trotz des kleinen Makro-Objektives kam sie mir soooo schwer vor. Nach etlichen Wochen, in denen ich nur mit der Taschenknipse improvisiert habe, bin ich jetzt wohl etwas verweichlicht. Entweder muss ich wieder mehr fotografieren oder ich muss sofort mit Hanteltraining beginnen. ;) 

Color me happy...

Hallo, ihr Lieben!

Ich dachte mir, ich gucke zum Wochenende kurz hier herein und verrate euch, was ich in den letzten Tagen so gemacht habe.

Bei uns gehen die "Sportferien" zu Ende. Wobei der Sport in den letzten zwei Wochen vor allem darin bestanden hat, Schnee zu schippen und die Post aus dem Briefkasten zu fischen. Und Ferien waren das auch nicht so richtig, da immer irgendeiner der Familie krank war. Wir hatten alles von Windpocken über Husten, Fieber, Gelenkentzündungen und grippeähnlichen *ich-lieg-total-flach*-Tagen. So langsam sind wir alle wieder fit, pünktlich zum Alltagsstart nächste Woche... Hurra! :)

Obwohl ich mich die meiste Zeit gefühlt habe wie der rostige Blechmann aus dem "Zauberer von Oz", habe ich mich gefreut, mich abends jeweils noch kurz an meinen Maltisch zu verdrücken. Manchmal habe ich nur zwanzig Minuten damit verbracht, eine Seite mit Hintergrundfarbe zu füllen. Das hat schon gereicht, um wieder eine innere Balance zu finden und den Tag auf eine schöne Art ausklingen zu lassen.
Vor einigen Wochen habe ich mir ein paar Neocolor II Kreiden gekauft. Mit diesen wasservermalbaren Farben experimentiere ich im Moment besonders gerne herum. Damit habe ich mich jetzt sogar aus meiner "Komfortzone" gewagt... Figuren oder Gesichter zeichnen war noch nie mein Ding. Irgendwie tauchen jetzt aus dem Farben aber genau solche auf. Ich muss noch viel üben und lernen. Sehr viel. Doch genau das ist das Schöne daran: das Ausprobieren, das Dazulernen, das Entwickeln...

 

Ich mag jedes Bild, egal ob es ungefähr so aussieht, wie ich mir das gedacht habe, oder ob es schräg oder schielend daherkommt, mit zu langem Hals, krummer Nase oder verschmierten Haaren. Es ist okay. Ich übe einfach weiter und freue mich über das wunderbare Gefühl, das aus dem Entstehungsprozess heraus entsteht. 

Mit dieser Freude  kann man auch mitten im Alltagswahnsinn das Fliegen lernen... :)

 

  
Ich wünsche euch ein zauberhaftes und erholsames Wochenende
mit vielen kleinen und grossen Freuden auf euren Wegen. 

Freundlichkeit...


"Sei immer etwas freundlicher als notwendig ist."
- James Matthew Barrie -

Ich weiss gar nicht mehr genau, wo ich dieses Zitat diese Woche gesehen habe... in einem Blogpost, auf einem Forum, in einer Timeline? Seit ich es gelesen habe, lässt es mich nicht mehr los. Es hat mich in seiner Einfachheit sehr berührt. 

Freundlichkeit ist eine Kostbarkeit, die zu einem zurückkommt, wenn man sie verschenkt. Sie kostet meistens nicht mehr als ein Lächeln, eine Geste oder ein nettes Wort... 
Freundlichkeit ist ein buntes Blümchen, das wächst und gedeiht, wenn es Zuwendung bekommt. 
Freundlichkeit reift in einem selber. Deshalb sollten wir nicht nur andere, sondern auch uns selbst damit zu beschenken. Uns nicht kritisieren, über uns selber ärgern, uns einzwängen oder uns selbst entmutigen... sondern uns anlächeln und uns sagen, dass wir in Ordnung sind, genau so wie wir sind... und zwar ein bisschen öfter als notwendig ist. 

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Artwork by wortschmid.ch:
Ausschnitt aus einer Collage mit verschiedenen Papieren, Neocolor II und Acryl
Fonts: Windsong und Springtime 

Lila Schnee

Eigentlich wollte ich euch ein paar kunterbunte Bilder aus meiner Kreativstube zeigen.  Da aber heute schon wieder Dienstag ist, schiebe ich das noch etwas auf und schliesse mich den vielen Bloggern an, die uns Winterbilder aus ihrer Ecke der Welt zeigen.

Für die 'free and easy eDition' von Kim Klassens Texture Tuesday wurde mein Schnee  und Frost aber kurzerhand in ein softes Lila getaucht, damit es hier doch noch etwas farbig zu und her geht:



In den Tiefen des Winters erfuhr ich schließlich,
dass in mir ein unbesiegbarer Sommer liegt.

- Albert Camus -

 

 Packt euch kuschelig ein und geniesst den Wintertag!
...und passt gut auf, dass die Apfelbäckchen vor Kälte nur schön rosig werden und nicht lila... :)

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Kim Klassen - Texture Tuesday
verwendete Texturen:
"cottoncandy" von Kim Klassen
"Prospero" von Flypaper Textures